„Das Ministerium hat insgesamt fünf Jahre Zeit gehabt, die Umsetzung des Glücksspielstaatsvertrages vorzubereiten. Das Chaos, das jetzt kurz vor dem Stichtag 1. Juli herrscht, ist absolut unnötig. In dieser für viele Spielhallenbetreiber und ihre Angestellten ohnehin schon schwierigen Situation mit einem missverständlichen Erlass öffentlichkeitswirksam Hoffnung zu schüren, um dann wenige Tage später kleinlaut einen Rückzieher zu machen, ist peinlich und unsensibel. Immerhin geht es hier um tausende Arbeitsplätze in Niedersachsen. Sorgfältige Arbeit sieht anders aus. Offenbar nimmt die Vergabeaffäre den Minister und sein Haus voll und ganz in Beschlag.“